BUND Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland


Karl der Käfer wurde doch gefragt...

Bücher für Freunde der Natur
Im Laufe des Jahres habe ich Bücher erwähnt, die in einigen meiner Berichte als Grundlage dienten. Diese  und einige andere möchte ich Ihnen gerne vorstellen.

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Karl der Käfer wurde doch gefragt...

Sollte man wildlebende Vögel füttern?
 
Diese Frage ist schwerlich allgemein zu beantworten, da sich hierüber selbst die Experten streiten. Ich füttere nur bei anhaltendem Frost und Schnee, wobei man auch an frisches Wasser denken sollte.  Die Fütterung unserer Vögel hat zwei positive Aspekte.

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Karl der Käfer wurde doch gefragt... 

Was ist ein Baum? 
Wikipedia sagt „Ein Baum ist eine verholzte Pflanze, die aus einer Wurzel, einem daraus emporsteigenden hochgewachsenen Stamm und einer belaubten Krone besteht.“ Aber Bäume sind auch wunderschöne, äußerst nützliche Lebewesen. Sie spenden uns Schatten an heißen Sommertagen und versorgen uns mit lebensnotwendigem Sauerstoff. Mit dem Blattfarbstoff Chlorophyll und der Sonne als Energiequelle erzeugen sie aus Kohlendioxid und Wasser wichtige Nährstoffe, die sie zum Leben brauchen. Als „Abfallprodukt“ wird Sauerstoff freigesetzt, den wir wiederum zum Leben brauchen. Eine einzige 120 Jahre alte Buche kann bis zu 3,5 Tonnen CO2 speichern. Alle Deutschen Wälder haben zusammen ca. 4,4 Milliarden Tonnen gespeichert. Bäume und damit unsere Wälder sind folglich zur Reduzierung unseres CO2 Ausstoßes von immenser Wichtigkeit. 

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Karl der Käfer wurde doch gefragt... 

Veranstaltung „Offener Garten“
Auch wir öffneten Ende Juni unseren Garten für alle Interessierten. Besonderen Anklang fand eine von uns angelegte Trockenwiese. Diese Wiese ist durch ihren Blütenreichtum ein Eldorado für Bienen und Schmetterlinge und lädt zum Verweilen ein. Da die Anlage den Besuchern so gut gefallen hat, möchte ich Ihnen mit diesem Bericht Mut machen, in Ihrem Garten ebenfalls eine Blumenwiese anzulegen und seien es nur zwei oder drei Quadratmeter. 

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Teich, Foto: Annette Hinz

Karl der Käfer wurde doch gefragt… 

Gartenteich.
Es ist Sommer, die Luft ist warm und die Sonne scheint. Ihre Strahlen glitzern auf dem Wasser. Die Frösche quaken. Jeder versucht, der Lauteste zu sein, denn es ist Paarungszeit. Die Teichmolche kommen hin und wieder an die Wasseroberfläche, um Luft zu holen oder tummeln sich im Flachwasser. Bienen suchen auf den Blumen nahe am Teich nach Nahrung. Diese Idylle kommt einem Naherholungsgebiet gleich. Hier kann man sich nach einem anstrengenden Tag entspannen. Aber der Gartenteich ist nicht nur Balsam für unsere Seelen, sondern auch ein wichtiger Lebensraum für allerlei Tiere.

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Karl der Käfer wurde doch gefragt... 

Nachhaltigkeit 

Ohne viele Worte möchte ich Ihnen ein Gedicht der jungen Studentin Louisa Lühmann der Leupharna Universität in Lüneburg übermitteln. Das Gedicht stammt aus dem Buch: Fischer,A./Hahn,G. (Hg.): Poetry-Slam-Texte als Lernimpulse. Neue Ideen für den sozioökonomischen Unterricht, Bielefeld 2016 und ist im Bertelsmann Verlag erschienen. Die Studenten hatten die Aufgabe, sich mit diversen Problemen unserer Gesellschaft auseinander zu setzen. Ich finde, der Text spricht für sich: 

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Karl der Käfer wurde doch gefragt...

Vogelkästen bemalen.
Wie die der allermeisten Lebewesen unserer Erde, geht auch die Population unserer „gefiederten Freunde“, der Vögel, langsam aber stetig zurück. Durch die Umwandlung von Grünland in Ackerfläche und Bauland, sowie durch den Einsatz von Pestiziden fehlt es an Insekten, die auch für die Aufzucht der Jungen benötigt werden. Knicks verschwinden und auf den riesigen Ackerschlägen finden sich keine Nistmöglichkeiten. Den dort lebenden Vogelarten können wir nur durch die Unterstützung der ökologischen Landwirtschaft helfen. Sie brauchen vor allem vielfältige Landschaftsstrukturen und störungsfreie Nistmöglichkeiten. Anders jedoch bei unseren Gartenvögeln. Mit einem naturnahen Garten, möglichst mit einer Wiese und einem Totholzhaufen, heimischen Büschen und Blumen für die Insekten sorgen wir für ein abwechslungsreiches Nahrungsangebot. Auch die Kinder des DRK Kindergartens in der Schulstraße im OT Klausdorf möchten den Vögeln helfen.

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Karl der Käfer wurde doch gefragt… 

Wir legen eine Wiese an.
Wiesen sind wichtige und vielfältige Lebensräume. Sie werden in der Regel, je nach Typ ein bis drei Mal pro Jahr gemäht und verursachen dadurch weit weniger Arbeit als ein Rasen, der wöchentlich gekürzt wird. Je nach Bodenbeschaffenheit, vorhandener Feuchtigkeit, Licht und Schatten unterscheidet man unterschiedliche Wiesentypen. So gedeihen auch nicht überall die gleichen Gräser und Blumen. Leider sind besonders die blumenreichen Wiesen auf Grund der intensiven Beweidung oder häufigen Mahd kaum noch anzutreffen. Mehr...

Karl der Käfer wurde doch gefragt..…

Zur abnehmenden biologischen Vielfalt schreibt  SH-Redakteurin Heike Stüben in der KN vom 7.1.2016 u.a.: „Ob Wildbiene, Bussard oder Küchenschelle - wir dezimieren unsere Umwelt beharrlich und äußerst effizient. Über 30 Prozent aller untersuchten Arten in Deutschland sind gefährdet, hat das Bundesamt für Naturschutz (BfN) festgestellt...Eine Kehrtwende in der Artendezimierung ist nur mit einer kompletten Verhaltensänderung der Verbraucher oder mit viel Geld zu machen. Das erste ist nicht in Sicht. Und ein einzelnes Bundesland kann die Landwirtschaft nicht umbauen in eine Richtung, die heißen müsste: weniger intensiv, bodenschonend, umweltgerecht und dennoch auskömmlich. All die guten Schutzansätze, alle Ausgleichszahlungen vom Land  für Blühstreifen und Co. können nur punktuell wirken. Ohne eine grundsätzlich andere Agrar- und Subventionspolitik der EU wird es deshalb wohl weiter bergab gehen mit der Artenvielfalt.“

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Unser Auwald

Entlang der Schwentine von Kiel Wellingdorf bis zum ersten Wasserkraftwerk in Raisdorf erstreckt sich ein Auwald zum Teil auf einer Seite der Schwentine, zum Teil aber auch auf beiden Seiten des Flusses. Ein Auwald zeichnet sich durch eine natürliche Pflanzengesellschaft entlang von Bächen und Flüssen aus, deren Bewuchs von Überschwemmungen und einem hohem Grundwasserspiegel beeinflusst wird. Bei häufigen und hohen Wasserständen entwickelt sich eine Weichholzaue, in der Weiden dominieren. Ein kürzerer oder seltener hoher Wasserstand begünstigt eine Hartholzaue, die häufig aus Erlen und Eschen besteht. Durch die Höhe des Wassers und die verschiedenen Strömungen entstehen viele kleine, unterschiedliche Standorte, die als artenreichste und vitalste Lebensräume Europas gelten. Die Fließgeschwindigkeit prägt maßgeblich die Vegetation. Auwälder sind europaweit nach der FFH-Richtlinie geschützt. FFH ist die Abkürzung für Fauna (Tiere), Flora (Pflanzen) und Habitat (Lebensraumtyp). Es sind bereits viele dieser Biotope durch Besiedlung, Umwandlung in Weideland und Begradigung verschwunden. Erst in neuester Zeit werden wir uns wieder bewusst, wie wichtig die Auwälder auch für den Hochwasserschutz sind.

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Der Herbst ist da!

Bald ist es wieder soweit. Das Laub betört uns mit vielerlei Farben und beschert uns einen bunten Herbst. Wohl dem, der es genießen kann. Aber nicht lange und es wird braun und fällt ab. Ein Grund zur Freude, denn nun kann man seine Pflanzen auf den Beeten mit einer wärmenden Schicht bedecken. Bis zu 10 cm dick darf sie gerne sein. Sie schützt unsere Pflanzen vor allzu starkem Frost. Auch die Insekten und überwinternden Raupen freuen sich über die wärmende Decke. Für den Igel ist ein großer Haufen aus Laub in einer ruhigen Ecke des Gartens ideal.

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Insekten helfen der Wissenschaft

Als Insekten bezeichnet man meist sehr kleine Kerbtiere, die aus mehreren Segmenten bestehen. Das sind Käfer, Fliegen, Heuschrecken, Ameisen, Bienen, Libellen, Mücken und Schmetterlinge. In Deutschland gibt es circa 33.500 verschiedene Insektenarten. Etwa drei Viertel davon findet man in Norddeutschland. Damit sind die Insekten die weitaus größte Tierart weltweit. Die meisten unserer Krabbeltiere sind allerdings kleiner als 1 cm und damit für uns in der Regel nicht sichtbar, aber dennoch da und ein  wichtiger Bestandteil unserer Natur. Fast 50 % aller uns überhaupt bekannten Arten stehen auf der Roten Liste und sind somit bestandsgefährdet, extrem selten oder bereits ausgestorben. Dabei haben wir diesen kleinen Tieren viel zu verdanken.

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Fledermäuse 

In Schleswig – Holstein gibt es fünfzehn Fledermausarten. Sechs davon in Schwentinental. Fledermäuse sind die in Mitteleuropa am stärksten vom Aussterben bedrohten Säugetiere. Sie und ihre Lebensräume sind deshalb streng geschützt. 

Fledermäuse können je nach Art, zwischen 3 und über 15 Jahre alt werden. Sie bringen pro Jahr, im Juni oder Juli, nur 1 Junges zur Welt. Ausnahmen sind die Zwerg-, die Zweifarbfledermaus und der Abendsegler. Bei diesen Arten sind Zwillingsgeburten nicht selten. Die Jungen sind bei der Geburt nackt und haben noch geschlossene Augen. Sie können sich aber sofort an der Mutter festhalten, um gesäugt zu werden. Geht die Mutter des Nachts auf Beutefang, bleiben die „Kleinen“ zunächst in der Wochenstube zurück. Diese Wochenstuben bestehen nur aus weiblichen Tieren und ihrem Nachwuchs. Sie befinden sich in der Regel jedes Jahr in den gleichen Quartieren. Aus diesem Grund ist es besonders wichtig, solche Unterkünfte zu erhalten. Nach 4 bis 8 Wochen sind sie flugfähig und beginnen, zunächst mit der Mutter gemeinsam, zu jagen. 

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Eine Nisthilfe für Wildbienen.

Unseren Bienen geht es nicht gut. Anfang des Jahres war in der Presse zu lesen, dass auch in diesem Jahr wieder 1000de von Bienen an Milben und Krankheiten gestorben sind. Der Fokus liegt hier jedoch immer auf unseren Honigbienen. Bei den Wildbienen sieht es leider nicht anders aus. Durch unsere aufgeräumte Landschaft fehlt es an Nahrung. Nistmöglichkeiten sind ebenfalls rar. Im April bauten Aktive des BUND Schwentinental im OT Klausdorf eine Nisthilfe für Wildbienen.

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Tolle Musik, nette Leute und ein Gewinn für die Natur

Am 7. März hatte die SWG (Schwentinentaler Wähler Gemeinschaft) zu einem Konzertabend mit dem Gitarristen und Sänger Mathew James White im Bürgerhaus in Klausdorf eingeladen. Fast 70 Menschen kamen und erlebten einen wirklich schönen Abend. Wir klatschten, schnipsten und sangen angetrieben von der guten Laune des Sängers aus Neuseeland.

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Schöne Blumen, die den Bienen helfen 

Ein neues Gartenjahr beginnt und damit auch die Pflanzzeit. Die Gartenmärkte sind prall gefüllt und häufig weiß man gar nicht, welche Pflanzen man kaufen soll.  Am geeignetsten sind natürlich heimische Pflanzen. Diese sind aber leider aus mir nicht ersichtlichen Gründen in nur wenigen Gärtnereien zu bekommen. Aus diesem Grund stelle ich ihnen hier Blumen vor, die zwar i. d. R. nicht heimisch, dafür aber fast überall zu beziehen sind. Sie werden besonders gerne von Bienen besucht. All diese Blumen und Kräuter sind für einen sonnigen, maximal halbschattigen Standort geeignet.

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Quelle: http://kg-ploen.bund.net/ueber_uns/ortsgruppe_schwentinental/